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23.6.
Kulturwochen
Hauzenberg
22.7.17

Freitag, 23.06.
19:30 Uhr
18:15 Uhr Einlass
Adalbert-Stifter-Halle
Hauzenberg

1. Platz: VVK € 25 AK € 27
2. Platz: VVK € 20 AK € 22


 

Eröffnungskonzert

Van Baerle Trio

 

Künstler

Hannes Minnaar Klavier
Maria Milstein Violine
Gideon den Herder Violoncello

Programm

Eröffnung der Kulturwochen durch Bürgermeisterin Gudrun Donaubauer

Ludwig van Beethoven
(1770—1827):

Trio B-Dur op.11
(Gassenhauer Trio)

Tristan Keuris
(1946—1996):

Klaviertrio

Felix Mendelssohn-Bartholdy
(1809—1847):

Klaviertrio in c-moll op. 11

Einladung zum Stehempfang

 

Das Van Baerle Trio wurde 2004 gegründet. An der Van Baerlestraat in Amsterdam fand man damals sowohl das Konservatorium der Stadt, wo die drei Musiker studierten und wo ihre musikalischen Wurzeln liegen, als auch das Concertgebouw, bis heute das musikalische Zuhause des Trios. Sie wurden zunächst von Dmitri Ferschtman betreut; es folgten Unterricht und Meisterkurse u.a. bei Willem Brons, Ana Chumachenco, Mark Lubotsky und dem Parkanyi Quartet. Ganz entscheidend für die Entwicklung des Trios war die Begegnung mit Menahem Pressler im Jahr 2008, bei dem sie seitdem immer wieder Unterricht nehmen.

Im März 2011 unternahm das Van Baerle Trio eine erfolgreiche Tour in den Niederlanden, gefeiert von Publikum und Kritik. Ihr Debüt im Concertgebouw folgte im selben Monat, wo sie inzwischen regelmäßig weiter auftreten. Das Concertgebouw benannte sie auch in der Saison 2013/14 für die »Rising Stars«-Tour, die von der »European Concert Hall Organisation – ECHO« organisiert wird. Die Tournee führte das Trio so u.a. nach Wien, Paris, London, Baden-Baden und Dortmund und auf weitere bedeutende europäische Konzertpodien.

Das Van Baerle Trio wurde mehrfach bei nationalen und internationalen Wettbewerben mit Preisen ausgezeichnet.

 
 

Freitag, 30.06.
19:30 Uhr
19:00 Uhr Einlass
Brauerei Hirz
Hauzenberg–Eben

Eintritt frei

 

Forum Hauzenberg

Biergeschichte und -kultur
in Hauzenberg

Hauzenberger Bier seit 1576

 

Referent

Heinrich Köberl

Referent Forum Hauzenberg

 

Vom Brauwesen Hauzenbergs in alter Zeit: Das „Gmain Preyhaus“, der Hopfen und die Familie Lang

 

Die Topographie des Brauwesens im Landkreis Passau östlich der Ilz ist recht überschaubar, existieren doch nur mehr zwei Brauereien mit eigener Bierproduktion: nämlich die Brauerei Hutthurm und der »Apostelbräu« in Hauzenberg. Das epidemische Sterben der zahlreichen, meist kleineren Brauereien in der Region während der vergangenen Jahrzehnte überstanden die beiden Überlebenskünstler entweder durch ein besonderes Management mit einem vorzüglichen Heimservice (Hutthurm) oder durch eigene Nischenprodukte, die der Apostelbräu in Hauzenberg seit 1990 mit seiner breiten Dinkelbierpalette anbietet. Wie sah aber die Brauereilandschaft in diesem Landstrich vor 200,300 oder 400 Jahren aus? Wie war das Brauwesen Hauzenbergs in alter Zeit organisiert? › Weiterlesen

So viel sei verraten: Der zunächst »hochfürstlich Passauische« und ab 1805 königlich bayerische Markt Hauzenberg betrieb von 1576 bis 1844 eine kommunale Brauerei, aus deren Erträgen die Bürgerschaft unterschiedliche Aufgaben finanziell bewältigen konnte. Erfahrene, aber auch kreative Braumeister sorgten an dieser Braustätte Jahrhunderte hindurch für »ein auf rechte Art und Weise gebrautes, bekömmliches und haltbares Bier«, auf dessen Qualität die weltliche Obrigkeit stets ein wachsames Auge richtete und das auch außerhalb Hauzenbergs begehrt war. Woher aber bezogen die Hauzenberger Braumeister den Hopfen? Wie schmeckte wohl das Bier, auch das von Hauzenberg, um 1800? Welche organischen Strukturen hielten das Hauzenberger »Gmain Preyhaus« in gewinnbringenden Betrieb? Und welche Rolle spielte die Hauzenberger Familie Lang im örtlichen wie auch überörtlichen Brauwesen?

Diese und noch viele andere Fragen zum Hauzenberger Brauwesen in alter Zeit wird unser Referent Herr Heinrich Köberl in Wort und Bild klären am 30. Juni 2017 im alten Sudhaus des »Apostelbräus« (Eben).

 
 

Montag, 03.07.
20:00 Uhr
19:00 Uhr Einlass
Adalbert-Stifter-Halle
Hauzenberg

1. Platz: VVK € 35 AK € 37
2. Platz: VVK € 30 AK € 32


Tickets erhältlich im Tourismusbüro Hauzenberg, bei der Passauer Neuen Presse oder online unter:

Ausverkauft

 

Blech & Bläser & Humor

Mnozil Brass

 

Künstler

Thomas Gansch (Trompete, Flügelhorn)
Robert Rother (Trompete, Flügelhorn)
Roman Rindberger (Trompete, Flügelhorn)
Leonhard Paul (Posaune, Basstrompete)
Gerhard Füssl (Schagerl Posaune)
Zoltan Kiss (Tenorposaune, Altposaune)
Wilfried Brandstötter (F-Tuba)

 

»Cirque« heißt der neueste Streich der sieben Blechbläser von Mnozil Brass, die – wie immer die Grenzen ihrer Instrumente auslotend – die Manege betreten, um dem Affenzirkus des Alltags Musik und Humor entgegenzusetzen und ihn so in einen kleinen, feinen Flohzirkus zu verwandeln, und sei es nur für wenige Stunden …

Kommen Sie! Hören Sie! Staunen Sie! Sie sind entschiedene Anhänger der These, dass die Welt rund sei. Und noch eine Entdeckung haben sie im Laufe ihrer 24 Jahre gemacht, ganz besonders bei ihren legendären Auftritten in den Rocky Mountains, Shibuya und Ühlingen-Birkendorf: Immer wieder – selbst bei den innigsten Kantilenen – kam es zu völlig unerwarteten Lachsalven im Publikum.

Die beunruhigten Musiker gingen sofort in sich, doch auch sie konnten sich die Reaktionen jener verirrten Seelen unter den Zuschauern nicht erklären. Unverdrossen gingen Mnozil Brass ihren Weg, die sieben Männer haben eine Mission, die sie standfest unters Volk bringen: Kommt, Leute labt euch an unserem elysischen Spiel. Doch Zapperlott! Das Gelächter wurde nicht etwa weniger – es wurde immer stärker, lauter!!! Fast konnte man die eigene Tuba nicht mehr hören, so sehr wieherten die Mensch draußen im Lande. Und da reifte bei den sieben Freunden ganz langsam die Erkenntnis, dass der Mensch dann wohl doch gelegentlich zum Frohsinn neigt und es einfach aus ihm herausplatzen muss.

Seit fast einem Vierteljahrhundert. Zumindest bei Mnozil Brass. Zusammengefasst: Die Welt ist rund. Der Mensch lacht. Kurz: Die Welt ist ein Zirkus. Eben un Cirque. Hört sich besser an.

 
 

Donnerstag, 06.07.
20:00 Uhr
19:15 Uhr Einlass
Granitzentrum
Hauzenberg

VVK € 20 AK € 22

Tickets reservieren

 

Ungewöhnliche Klangwelten

Trio Belli–Fischer–Rimmer

 

Künstler

Frederico Belli Posaune (Trombone)
Johannes Fischer Schlagzeug
Nicolas Rimmer Piano

 

Das Trio verbindet in der unge­wöhnlichen Besetzung Posaune (Trombone), Klavier und Schlag­zeug ver­schiedenste Epochen und Stile. Sie präsen­tieren, zum Teil in eigenen Bearbei­tungen, Musik von Bach bis Xenakis, von Debussy bis Piazzolla und spannen eine Brücke von der Klassik über Jazz zur Moderne.

Die drei jungen Musiker schlossen sich bereits 2008 als Preis­träger verschiedenster Musik­wett­bewerbe (Johannes Fischer war u. a. 2007 Sieger bei einem der bedeutendsten Wett­bewerbe Europas, dem ARD Musik­wett­bewerb in München) zum festen Trio zusammen. Alle drei Musiker konzertieren weltweit als Solisten und Kammermusiker.

»Verblüffend neues Klanggewand (…) Warum musste man so viele Jahre warten, um so etwas Großartiges zu hören (…) Schwerelos erscheinendes Musizieren« Pforzheimer Zeitung

 
 

Sonntag, 09.07.
11:00 Uhr
10:30 Uhr Einlass
Veit-Saal
Raßreuth

VVK € 35 Kasse € 37 Erwachsene
VVK € 15 Kasse € 15 Kinder 4–16 Jahre
Frei Kinder bis 4 Jahre (Ticket benötigt)


Tickets erhältlich im Tourismusbüro Hauzenberg, bei der Passauer Neuen Presse oder online unter:

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Lunch & Jazz

Paul Zauner and his soulful band

 

Künstler

Paul Zauner trombone
Osian Roberts sax
Jan Korinek organ
Christian Salfellner drums

Informationen

Im Preis inbegriffen ist ein 4-Gänge-Menü. Für Tisch­reservierungen wenden Sie sich bitte direkt an den Veit-Hof. 
Telefon: 08586 917581
veit-hof.de

 

Paul Zauner begiebt sich auf eine musikalische Weltreise mit seiner Soulful Band. Beginnend in New Orleans, geht es in die Baptistenkirchen in den Südstaaten, dann macht die Band Halt beim Down Home Blues in der Southside of Chicago. Die Country Version von Keith Jarret erklingt ebenso wie Sweet Emma von Connonball & Nat Adderly. Paul Zauner spielt, improvisiert, variiert, vermengt die Musik mit traditionellen Liedern aus Südafrika, mit einem Feeling von Miriam Makeba, Hugh Masakela und Harry Belafonte. An seiner Seite spielen der neue Saxophon Stern Osian Roberts aus Südwales, der Hammond Zauberer Jan Korinek aus Prag. Die feinen Grooves kommen von dem Österreicher Christian Salfellner an den Drums.

Im Veit-Hof werden die Besucher bei dieser Veranstaltung mit einem 4-Gänge-Menü verwöhnt.

 
 

Freitag, 14.07.
20:00 Uhr
18:45 Uhr Einlass
Intermezzo
Hauzenberg

VVK € 20 AK € 22


Tickets erhältlich im Tourismusbüro Hauzenberg, bei der Passauer Neuen Presse oder online unter:

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Kabarettabend

Ludwig W. Müller

DichterVerkehr

 
 

DichterVerkehr – das neue Bühnen­‐Programm des Kabarettisten mit dem legendären Wort­- und Sprachwitz.

Fortuna ist eine alte Zicke, und so klopft das Glück eines Tages ganz unerwartet bei Herrn Müller in Wien-­Ottakring an. Um seine Chance zu nutzen, fest angestellter Moderator eines internationalen Radiosenders zu werden, verwandelt der engagierte Endvierziger sogar seine Dichterdachstube in ein Nachrichtenstudio. Radio-­Innwelle, das grenzüberschreitende Radio für Bayern und Österreich, Infotainment und Kultur rund um die Uhr – so lautet seine nicht eben einfache Aufgabe. Um die zu erfüllen, sollte der WordAholic und passionierte Schüttelreimer praktisch sämtliche Themen abdecken – von der Reportage über eine missglückte Schiffstaufe bis zur Poesiesendung »REIM-Phase«. Kein Problem – hilft doch da wieder einmal Müllers multinationale Hausgemeinschaft aus.

So etwa der tschechische Haustechniker und Immobilien-Bämakler Pavel in der Sendung »Abenteuer Leben« oder der bayerische Theologiestudent alias Pater Korbinian (»Glauben Sie ruhig!»). Und das Coaching und Motivationstraining des Gestressten übernimmt ein alter Jugendfrend ungefragt gegen Kost und Logis. So werden unter massiver Beteiligung von Regisseuren und Protagonisten selbst Anrufsendungen und Werbeinschaltungen zum großen Welttheater – und die Verkehrsnachrichten höchste Poesie.

Begleiten Sie Herrn Müller auf einer Sprachreise zu den wort- und aberwitzigsten Orten. Natürlich mit Reimreise-Garantie.

 
 

Samstag, 22.07.
19:30 Uhr
18:15 Uhr Einlass
Stadtpfarrkirche
Hauzenberg

1. Platz: VVK € 24 AK € 26
2. Platz: VVK € 19 AK € 21
3. Platz: VVK € 13 AK € 15


Tickets erhältlich im Tourismusbüro Hauzenberg, bei der Passauer Neuen Presse oder online unter:

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Chor-Orchester-Konzert

Joseph Haydn
»Schöpfung«

 

Künstler

Solisten
Heidelinde Schmid Sopran
Yongseung Song Tenor
Peter Tilch Bass

Symphonisches Orchester
Hauzenberg
Chorgemeinschaft St. Vitus


Klaus Wegerbauer
Gesamtleitung

Programm

Stadtpfarrer Alfons Eiber wird von 18:50 bis 19:10 Uhr in der Werktagskirche eine Werkeinführung halten.

Joseph Haydn (1732—1809)

Die Schöpfung
Oratorium in 3 Teilen Hob. XXI:2

 

Joseph Haydn begann im Herbst 1796 die kompositorische Arbeit an dem Oratorium Die Schöpfung. Zwei Jahre später hat er dieses imposante Werk vollendet und im Palais Schwarzenberg am Neuen Markt in Wien im privaten Kreis vor einem geladenen Publikum uraufgeführt.

Die öffentliche Uraufführung fand am 19. März 1799, ebenfalls unter Haydns Dirigat, im alten Burgtheater am Michaelerplatz statt. In der Zeit, in der Haydn sein Oratorium komponierte, fand er nach eigener Aussage an seinen Biografen Georg August von Griesinger wieder einen besseren Zugang zu Gott. »Erst als ich zur Hälfte in meiner Komposition vorgerückt war, merkte ich, dass sie geraten wäre; ich war auch nie so fromm, als während der Zeit, da ich an der Schöpfung arbeitete; täglich fiel ich auf meine Knie nieder und bat Gott, dass er mir Kraft zur glücklichen Ausführung dieses Werkes verleihen möchte.«

Joseph Haydn feierte sicherlich mit diesem Spätwerk seinen größten Triumph: Die Anerkennung, die ihm für das Oratorium »Die Schöpfung« zuteil wurde, war überwältigend und stellte all seine früheren Erfolge in den Schatten. Das Oratorium endet mit dem großen fugierten Schlusschor voll glänzender Klangpracht »Singt dem Herren, alle Stimmen … Des Herren Ruhm, er bleibt in Ewigkeit. Amen.«

Auch bei diesem Meisterwerk von Joseph Haydn wird es so sein: »Es bleibt in Ewigkeit«.

 

Künstler des Schlusskonzert