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24.6.
Kulturwochen
Hauzenberg
23.7.16

Freitag, 24.06.
19:30 Uhr
18:30 Uhr Einlass
Adalbert-Stifter-Halle
Hauzenberg

1. Platz: VVK € 25 AK € 27
2. Platz: VVK € 20 AK € 22


Tickets erhältlich im Tourismusbüro Hauzenberg, bei der Passauer Neuen Presse oder online unter:

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Eröffnungskonzert

Benjamin Engeli & Merel Quartet

 

Künstler

Merel Quartet aus Zürich
MaryEllen Woodside Violine
Manuel Oswald Violine
Alessandro D’Amico Viola
Rafael Rosenfeld Violoncello

Benjamin Engeli Klavier

Programm

Eröffnung der Kulturwochen durch Bürgermeisterin Gudrun Donaubauer

Wolfgang Amadeus Mozart
(1756–1791):

Klavierkonzert A-Dur KV 414
(Kammerfassung)

Antonin Dvorak
(1841–1904):

Klavierquintett A-Dur Op.81

Einladung zum Stehempfang

Benjamin Engeli zählt zu den viel­seitigsten Pianisten der jun­gen Gene­ration. Er musiziert in Konzert­sälen wie dem Concert­gebouw Amster­dam, der Wigmore Hall London, der Hamer Hall Melbourne, dem Teatro Municipal Rio de Janeiro, dem Oriental Arts Center Shanghai oder dem Konzert­haus Wien. Als Solist konzer­tiert er mit Orches­tern wie dem Sinfonie­orchester des Bayerischen Rund­funks, dem Tschaikowsky-Sinfonieorchester Moskau oder dem Tonhalle Orchester Zürich.

Neben seiner solistischen Tätig­keit widmet er sich mit Begeis­terung der Kammer­musik: als Mitglied des Tecchler Trios gewann er 2007 den ARD-Musikwettbewerb in München, inzwischen führt er mit dem Gershwin Piano Quartet, dem Zurich Ensemble und verschiedenen anderen Formationen eine weltweite Konzert­tätigkeit. Seit 2009 ist er als Dozent für Kammer­musik an der Hoch­schule für Musik in Basel tätig, und seit 2013 leitet er eine Klavier­klasse am Landes­konservatorium Vorarl­berg in Feldkirch.

 

Die vier Musiker des 2002 in Zürich gegründe­ten Merel Quartets verfügen über ein breites Spek­trum an Ausdrucks­möglich­keiten. Immer wieder wird das Quartett besonders wegen seines enormen stilis­tischen Bewusst­seins und seiner Viel­seitig­keit geschätzt. Es verfügt über ein umfang­reiches Repertoire, das eine Spanne von drei Jahr­hunderten umfasst.

Seine rege, europa­weite Konzert­tätigkeit führt das Merel Quartet in renommierte Konzert­säle wie u. a. die Wigmore Hall in London und die Ton­halle Zürich; daneben ist das Quartett zu Gast bei wichtigen inter­nationalen Festi­vals wie dem Lucerne Festival, den Salzburger Fest­spielen, dem Kunst­fest Weimar, dem Menuhin Festi­val Gstaad und den Ittinger Pfingst­konzerten. Zu den kammer­musika­lischen Partnern gehören Künstler und Ensembles wie Ruth Ziesak, Juliane Banse, Dénes Várjon, Heinz Holliger, Jörg Widmann und Erich Höbarth.

»In einer Zeit, die besonders reich ist an Streichquartetten von hoher Qualität, scheint mir das Merel Quartett eines der allerbesten.« Alfred Brendel

 
 

Mittwoch, 29.06.
20:00 Uhr
18:45 Uhr Einlass
Granitzentrum
Hauzenberg

VVK € 19 AK € 21


Tickets erhältlich im Tourismusbüro Hauzenberg, bei der Passauer Neuen Presse oder online unter:

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Ungewöhnliche Klangwelten

Trio Belli–Fischer–Rimmer

 

Künstler

Frederico Belli Posaune (Trombone)
Johannes Fischer Schlagzeug
Nicolas Rimmer Piano

 

Das Trio verbindet in der unge­wöhnlichen Besetzung Posaune (Trombone), Klavier und Schlag­zeug ver­schiedenste Epochen und Stile. Sie präsen­tieren, zum Teil in eigenen Bearbei­tungen, Musik von Bach bis Xenakis, von Debussy bis Piazzolla und spannen eine Brücke von der Klassik über Jazz zur Moderne.

Die drei jungen Musiker schlossen sich bereits 2008 als Preis­träger verschiedenster Musik­wett­bewerbe (Johannes Fischer war u. a. 2007 Sieger bei einem der bedeutendsten Wett­bewerbe Europas, dem ARD Musik­wett­bewerb in München) zum festen Trio zusammen. Alle drei Musiker konzertieren weltweit als Solisten und Kammermusiker.

»Verblüffend neues Klanggewand (…) Warum musste man so viele Jahre warten, um so etwas Großartiges zu hören (…) Schwerelos erscheinendes Musizieren« Pforzheimer Zeitung

 
 

Donnerstag, 30.06.
19:00 Uhr
18:15 Uhr Einlass
Pfarrheim
Hauzenberg

Eintritt frei

 

Autorenlesung

Spiel mir das Lied
vom Leben

 

Autorin

Angela Krumpen Autorin
Freie Radiojournalistin und Moderatorin

Der Holocaustüberlebende Jerzy Gross und die damals 12-jährige Judith: die Geschichte einer Freundschaft.

Info

Diese Veranstaltung wird auch für Schülerinnen und Schüler der Sport-Mittelschule Hauzenberg und des Gymnasiums Untergriesbach angeboten.

 

»Jerzy und Judith«, das ist die wahre Geschich­te einer bezau­bernden und kost­baren Freund­schaft: Die damals elf­jährige, hoch­begabte Geigerin Judith reist mit Jerzy, dem letz­ten Über­lebenden von Schindlers Liste in Deutsch­land, an die Orte seiner polni­schen Kind­heit. Hier erzählt Jerzy Judith, wie er, der Junge von Schindlers Liste, in den Ghettos und Konzen­trations­lagern über­leben konnte: durch die Musik.

In der Geschichte von Jerzy und Judith ver­binden sich zwei Menschen, zwei Gene­rati­onen und große Themen. »Spiel mir das Lied vom Leben. Judith und der Junge von Schindlers Liste« er­zählt von der Freund­schaft eines Mäd­chen und eines alten Herrn, vom Holo­caust und der retten­de Kraft der Musik. Steven Spiel­berg hat aus dem Stoff von Schindlers rettender Liste ein weltweit bewegendes Hollywood­drama gemacht. Hier erzählt ein alter Herr, der diese berühmte Geschichte als Junge selber er­lebte, einem jungen Mäd­chen von heute. Jugend­liche, aber auch Er­wachsene bekommen so einen einzig­artigen Zu­gang, um sich in Grauen und Terror der National­sozialisten einzu­fühlen.

 
 

Sonntag, 03.07.
11:00 Uhr
10:30 Uhr Einlass
Gidibauer-Hof
Hauzenberg

Eintritt inkl. Essen

€ 32 Erwachsene
€ 22 Kinder 12–17 Jahre
€ 12 Kinder 6–11 Jahre
frei Kinder 0–5 Jahre (Ticket benötigt)

Freie Platzwahl


Tickets erhältlich im Tourismusbüro Hauzenberg, bei der Passauer Neuen Presse oder online unter:

Ausverkauft

 

Musikalisch – Kulinarischer Frühschoppen

Die 4 Buam und ein Heurigen­buffet

 

Künstler

Raphael Kühberger Harmonika
Andreas Amreich Gitarre
Michael Weissensteiner Posaune
Chistroph Koegeler
steirisches Hackbrett | Kontrabass

 

Die 4 Buam spielen seit rund 10 Jahren im ganzen Alpen­raum. Sie haben sich der boden­ständigen Volks­musik ver­schrieben. Raphael Kühberger, Andreas Amreich, Michael Weissensteiner und Christoph Koegeler – stammen aus den unter­schied­lichsten Regionen der Steier­mark. Musiziert wird in ver­schiedens­ten Besetzungen mit Harmonika, Steirischem Hack­brett, Posaune, Gitarre und Kontra­bass.

Im historischen Ambiente des Gidibauer-Hofs werden die Besucher bei dieser Veranstaltung mit einem Heurigen­buffet verwöhnt.

 
 

Mittwoch, 06.07.
20:00 Uhr
18:30 Uhr Einlass
Intermezzo
Hauzenberg

VVK € 14 AK € 16
Freie Platzwahl


Tickets erhältlich im Tourismusbüro Hauzenberg, bei der Passauer Neuen Presse oder online unter:

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Jazzabend

Michael Riessler Trio

 

Künstler

Michael Riessler Bassklarinette
Marco Ambrosini Nickelharfe (Schüsselfidel)
Jean Louis Martinier Akkordeon

 

Das Michael Riessler Trio setzt die Reihe der bedeutenden Jazz­interpreten, die bereits bei den Hauzen­berger Kultur­wochen auf­ge­treten sind (u. a. Charly Mariano, Quique Sinesi, Dieter Ilg, Klaus Paier, Michel Godard, Ludmilla Galeazzi, u. v. a.) weiter fort.

Michael Riessler ist Deutschlands führender »Grenz­gänger« zwischen zeit­genössischer Musik und aktuellem Jazz. Er ist einer der viel­seitigs­ten deutschen Kompo­nisten und Musiker. Er gab Jazz- und Impro­visations­kurse auf der ganzen Welt und wurde 2009 zum Professor für Jazz an der Hoch­schule für Musik und Theater in München ernannt.

Marco Ambrosini arbeitet als Komponist, Solist und als Mit­glied verschiedener Ensem­bles für Alte Musik, Barockmusik und zeit­genössische Musik. Seit 1983 spielt er die schwe­dische Nickel­harpa als einer der ersten haupt­beruflichen Musiker seit der Barock­zeit außerhalb Schwedens.

Jean Louis Martinier ist ein führender französischer, zeit­genössischer Akkordeon­spieler zwischen Jazz und Weltmusik.

 
 

Sonntag, 10.07.
19:30 Uhr
18:00 Uhr Einlass
Veit-Hof
Raßreuth

1. Platz VVK € 23 AK € 25
2. Platz VVK € 19 AK € 21
Freie Platzwahl


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Vocalensemble

Die Singphoniker

 

Künstler

Michael Mantaj Bass-Bariton
Daniel Schreiber Tenor
Berno Scharpf Piano | Bariton
Henning Jensen Tenor
Johannes Euler Counter-Tenor
Christian Schmidt Bass

 

Das Vokalensemble, das schon mehrfach bei den Kultur­wochen Hauzen­berg zu Gast war, ist seit über 30 Jahren eines der wenigen welt­weit akti­ven Gesangs­gruppen. Die Sing­phoniker beherrschen ein Repertoire von der Re­nais­sance bis zur Gegen­wart, welt­lich und geist­lich. Damit setzen sie Maß­stäbe in der Vokal­szene, ab­zu­lesen in fast 40 CD- Ein­spielungen.

Die Singphoniker vermögen Leichtem Gewicht zu ver­leihen und Schweres mit Leichtig­keit zu präsen­tieren. Ihr ein­zig­artiger Klang gilt als warm, fein aus­balan­ciert bis ge­schlossen kraft­voll. Ihre Freude und Hingabe an die Musik über­tragen sich direkt auf ihr Publikum.

Bei ihrem dritten Auftritt in Hauzen­berg werden sie Deutsche Volks­lieder von Franz Schubert und anderen Kompo­nisten präsentieren.

»Ein Fest der Stimmen und des Ensembleklanges«
Fonoforum

»Die deutsche Antwort auf die englischen King’s Singers«
Westdeutsche Zeitung

»Überragend«
Gramophone

 
 

Mittwoch, 13.07.
19:00 Uhr
Alter Förderturm
Graphitbergwerk
Kropfmühl

Eintritt frei

 

Open Air band Session

Das Förderturm – Konzert

 

Künstler

Schülerbands der Kreismusikschule
»Groove it« aus Hauzenberg
»7 same targets« aus Thyrnau

Leitung

Johannes Kasberger
Bernhard Scholz

Info

Es besteht die Möglichkeit, vor dem Konzert an einer Sonderführung im Graphitbergwerk teilzunehmen! Die Führung beginnt bei ausreichender Teilnehmerzahl um 17 Uhr! Anmeldung bis 1. Juli an info@graphit-bbw.de.

 

Im 18. Jahrhundert entdeckten Bauern Graphit­vorkommen auf deren Fel­der. 1870 begann der industri­elle Ab­bau. Als der Berg­bau in immer größere Tiefen vor­drang, wurden Schächte benötigt, um das Roh­erz nach Über­tage zu transpor­tieren. Seit 1916/17 steht über dem Schacht der Förder­turm, dessen Streben­konstruk­tion das Gewicht der Förder­körbe auf­nahm. Der alte Förder­turm wurde 1978 durch einen neuen Schacht ersetzt.

Nach der Still­legung des Ab­baus 2006, wurden die Arbei­ten 2012 wieder­auf­genommen. Das Besucher­berg­werk öffnete seine Tore im Jahr 1863.

 
 

Freitag, 15.07.
19:30 Uhr
Gasthaus »La Plata«
Hauzenberg

Eintritt frei

 

Forum Hauzenberg

Die Rolle der Heimatzeitung in Hauzenberg

 

Referenten

Martin Riedlaicher Redaktionsleiter (rechts im Bild)
Sibylle Neumeier Redakteurin
Frank Limmer Redakteur

 

Die Hauzenberger Redaktion der Passauer Neuen Presse (PNP) fei­ert in diesem Jahr zwei Jubi­läen. Zunächst blickt die gesamte PNP mit ihren 25 Lokal­redakti­onen und knapp 500.000 Lesern in Ost­bayern auf 70 Jahre Bestehen zurück.

Das zweite Jubiläum betrifft Hauzenberg un­mittel­bar: Vor zehn Jahren fei­erte die PNP den Umzug in die neuen Räume in der Markt­straße 17, ver­bun­den mit dem »Voll­ausbau« der Hauzen­berger Redak­tion. 2006 hat der Verlag die Zahl der Redak­teure vor Ort verdoppelt, den Umfang der Bericht­er­stattung fast ver­drei­facht. Seit zehn Jahren prangt der große Schrift­zug „Hauzen­berg“ über der ersten Seite im Lokal­teil mit den Berichten aus der Granit­stadt und den Gemein­den des »Weg­scheider Landes«.

Intensiv und aktuell wie kein anderes Medium be­gleitet die PNP das Stadt­leben und bildet es ab, mit seinen Höhen und Tiefen. PNP-Redaktions­leiter Martin Riedlaicher wird bei den »Kultur­wochen Hauzen­berg« im Rahmen des Themen­abends beim »Forum Hauzen­berg« mit vielen Bildern an Glanz­lichter und Erfolge aus diesen zehn Jah­ren erinnern, ebenso an Kon­tr­oversen und Affären. Der Abend wird den Zu­hörern einen einmaligen Blick hinter die Kulissen des Stadt- und Redaktion­lebens liefern.

Der Referent informiert auch über Hinter­gründe und »Geheim­regeln« bei der Informations­beschaffung im Journal­ismus, vor allem bei »strittigen« Themen.

Eingehen wird der Redaktions­leiter mit seinen beiden Redakteurs-Kollegen Sibylle Neumeier und Frank Limmer auch auf die Zukunft und Be­deutung der Heimat­zeitung sowie der Zeitung all­gemein, mit Blick auf die digitale Revolution, die »Umsonst­mentalität« im Internet sowie die schwinden­de Lese­lust der jüngeren Gene­ration.

Im Anschluss an das Referat steht die Redaktion für Fragen aller Art zur Verfügung.

 
 

Sonntag, 17.07.
19:30 Uhr
18:00 Uhr Einlass
Waldbauer-Saal
Haag

VVK € 17 AK € 19
Freie Platzwahl


Tickets erhältlich im Tourismusbüro Hauzenberg, bei der Passauer Neuen Presse oder online unter:

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Zwischen Ambient-Jazz und Kammerorchester

Die Donauwellenreiter

 

Künstler

Maria Craffonara Vocals | Violin
Thomas Castañeda Piano
Jörg Mikula Drums
Lukas Lauermann Cello

 

Seit 2010 sind Donauwellen­reiter Maria Craffonara, Thomas Castañeda, Jörg Mikula und Lukas Lauermann – eine der spannendsten und künstlerisch komplettesten Formati­onen der boomenden Musik­stadt Wien.

Sie spielen einen faszinierend eigen­ständigen Sound von hoher po­etischer Strahl­kraft. Virtu­osität und Smartness, Leichtig­keit gepaart mit Tief­gang er­möglichen es dem Quartett, sich frei zwischen Pop­band, Kammer­orchester und Jazz-Combo zu bewegen.

Das Quartett schlägt seit der Veröffentlichung von »Messëi« (Intuition, 2014) auf den Bühnen nam­hafter Festi­vals im In- und Aus­land immer höhere Wellen, gewinnt durch Hin­gabe und Fokussiert­heit seiner Performan­ces Publi­kum und Medien für sich, über­zeugt im Jazz-Kontext ebenso wie in World­music-Zusammenhängen, ob in Italien oder Kanada.

»Wenn es eine Formation schafft das Maximum aus einer Melodie oder einer einfachen Akkordfolge herauszuholen, dann sind es die Donauwellenreiter«
Jazzthetik

»Wow«
Midwest Record (USA) 2014

 

Dienstag, 19.07.
19:30 Uhr
18:15 Uhr Einlass
Gidibauer-Saal
Hauzenberg

VVK € 9 AK € 11
Freie Platzwahl


Tickets erhältlich im Tourismusbüro Hauzenberg, bei der Passauer Neuen Presse oder online unter:

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Autorenlesung Dr. Erich Jooß

Fantastische Erzählungen und Gedichte

 
 

Erich Jooß (*1946 in Hechingen) war Direktor des Sankt Michaels­bundes, ist Vor­sitzen­der des Medien­rates der Bayer. Landes­zentrale für neue Medien (BLM) und Autor.

Die Hauzen­berger Edition Toni Pongratz brachte zuletzt 2015 unter der Nr. 123 seinen Gedicht­band »blues in der früh« heraus.

Erich Jooß studierte Germanis­tik, Geschichte und Politische Wissen­schaften und promo­vierte in Germanistik. Von 1984 bis 2011 war er Direk­tor des Sankt Michael­bundes. Ab dem Jahr 1989 war er Beauf­tragter der Bayer. Bischofs­konferenz für neue Medien. 1993 wurde er als Ver­treter der Ein­richtungen »Erwachsenen­bildung« Mit­glied im Medien­rat der BLM. Seit 2003 ist Jooß der Vor­sitzende des Medien­rates. Er ist Berater der Publizis­tischen Kommission der Deut­schen Bischofs­konferenz. Neben diesen Tätig­keiten ist er Autor von Kinder­büchern und wird als solcher auch in der Grund­schule Hauzen­berg vor 6–8 jährigen Schülern lesen.

Für seine Verdienste wurde Jooß 2005 mit dem päpst­lichen Silvester­orden (Komtur) und dem Bayer. Poeten­taler sowie 2006 mit dem Bayer. Verdienst­orden und der Bayer. Verfassungs­medaille in Silber aus­ge­zeichnet.

 

Samstag, 23.07.
19:30 Uhr
18:15 Uhr Einlass
Stadtpfarrkirche
Hauzenberg

1. Platz: VVK € 24 AK € 26
2. Platz: VVK € 19 AK € 21
3. Platz: VVK € 13 AK € 15


Tickets erhältlich im Tourismusbüro Hauzenberg, bei der Passauer Neuen Presse oder online unter:

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Chor-Orchester-Konzert

Felix Mendelssohn – Bartholdy
(1809–1847)

 

Künstler

Solisten
Judith Stapf Violine
Florence Losseau Mezzosopran
Katharina Peschl Sopran
Daniel Schreiber Tenor

Symphonisches Orchester
Hauzenberg
Chorgemeinschaft St. Vitus


Klaus Wegerbauer
Gesamtleitung

Programm

Stadtpfarrer Alfons Eiber wird um 18:50 bis 19:10 Uhr in der Werktagskirche eine Werkeinführung halten.

Ouvertüre »Die Hebriden« op. 26 »Die Unvollendete«

Der 95. Psalm op. 46
für Soli, Chor und Orchester

Violinkonzert e-moll op. 64

Drei geistliche Lieder op. 96
für Alt, Chor und Orchester

 

Mit der Hebriden-Ouvertüre, die 1830 in Rom fertig­gestellt wurde, wird die Ab­schluss­ver­anstaltung der Kultur­wochen 2016 ein­ge­leitet. Mendels­sohn be­hauptete, dass er die ersten zehn Takte kompo­niert habe, als er am 7. August 1829 in der Fingals­höhle stand.

Bei der Erst­auf­führung des Werkes am 14. Mai 1832 in Lon­don trug es den Titel »Die Inseln des Fingal«. Der heu­tige Titel wurde später hin­zu­gefügt.

Psalmtexte inspirierten Mendels­sohn zeit­lebens zu Ver­tonungen. Er kompo­nierte den 95. Psalm »Kommt, lasst uns an­beten« im Jahr 1838, über­ar­beitete diesen aber in den folgen­den Jahren noch mehr­fach. 1841 schrieb er schließ­lich an seinen Freund Klingemann: »Dann habe ich den Psalm, welchen ich Dir im vorigen Herbst vor­spielte, und von dem nur ein Stück mir ans Herz gewachsen war, ganz neu gemacht, bis auf das eine Stück; also 4 frische dazu. Ich glaube fest, er ist der beste von den 4 Psalmen geworden.«

Das Violin­konzert war von Anfang an ein Erfolg und ge­hört inzwischen zu Mendels­sohns populärs­ten Wer­ken. Sechs Jahre lang ar­beitete er an seinem Violin­konzert das 1845 in Leipzig ur­auf­ge­führt wurde. Im 19. Jahrhundert, an dessen Ende es be­reits zu den größten Violin­konzerten in der Litera­tur ge­zählt wurde, ge­hörte es zum Reper­toire von füh­renden Violinisten.

Ab­geschlossen werden die Kultur­wochen 2016 mit drei geist­lichen Liedern für Altsolo, Chor und Orchester.