Ulrich Schacht …
... geboren 1951 in Stollberg/Erzgebirge, wuchs in Wismar auf.
Studium der ev. Theologie und Religionspädagogik.
Verhaftung wegen „staatsfeindlicher Hetze“ und Verurteilung zu 7 Jahren Freiheitsentzug. Nach fast 4 Jahren Haft als Regimekritiker 1976 Entlassung in die Bundesrepublik.
1977-1998 wohnhaft in Hamburg, dort Studium der Politikwissenschaften und der Philosophie.
Von 1987 an Leitung des Ressort Kulturpolitik der Welt am Sonntag.
1998 Übersiedlung nach Schweden, seither freischaffender Schriftsteller und Publizist.
Ulrich Schacht ist einer der originärsten zeitgenössischen deutschen Lyriker, ein erstrangiger Erzähler und ein kompromissloser Essayist.
Neben Literaturpreisen erhielt er den Theodor-Wolff-Preis für herausragenden Journalismus. Leben und Werk sind bei Schacht kongruent.
Seine Poesie ist bildstark und von außerordentlicher Dichte. In seinen Erzählungen schreibt er gegen Einäugigkeit, Verdrängen und Vergessen an. Einige seiner Texte gehören zum Besten, was in den letzten Jahrzehnten an deutscher Prosa geschaffen worden ist. |