Portrait von Bernhard Setzwein

Bernhard Setzwein

Bernhard Setzwein, geboren 1960 in München, Germanist, vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet, lebt heute als freier Autor in Waldmünchen an der Grenze zwischen Oberpfälzer und Böhmerwald.
Zu veröffentlichen begann Setzwein mit schmalen Gedichtbänden in bairscher Mundart – vareck (1978) und Hobdz mi gern (1980). Es folgten Romane wie Brandwunden, hochgelobt von Peter Härtling, bis zu Der neue Ton im Jahr 2012. Dazu Theaterstücke, Radio-Features und nicht zuletzt monatlich eine Glosse in der Bayerischen Staatszeitung.

Kennzeichnend in Setzweins Werk ist das Bairische: nicht das Krachlederne und das heile Bergpanorama, sondern die Liebe zur Heimat und zu ihrer Sprache. Sein leiser Humor macht die Texte so gefährlich. Setzwein geht es weniger darum, dass eine Geschichte wahr ist, sondern darum, dass sie gut erzählt wird. Und beim Gidibauer sicher spannend vorgelesen …